Hinweis zur Gefahren- und Haftungsabwehr durch Eigentümer

Erkrankung von Eschen im Gemeindegebiet

Im Gemeindegebiet ist seit kurzen der Befall mehrerer Eschenbäume durch die sogenannte „Eschentriebsterben“ oder auch „Eschenwelke“ aufgetreten. Hierbei handelt es sich um eine Pilzerkrankung der Bäume, welche von außen nicht gleich erkennbar ist. Hinweise können weniger Laub oder laubfreie und dürre Äste sein.
Risiko der Erkrankung ist, dass die Bäume im weiteren Verlauf der Erkrankung bereits nach wenigen Jahren zu Instabilität in Stamm und an tragenden Ästen führen. Es sind Fälle bekannt, wo gesunde starke Bäume nach weniger als drei Jahren so krank und instabil waren, dass sie gefällt werden mussten oder gar bei leichter Brise umfielen!

Erkrankung von Eschen im Gemeindegebiet 1

Daher bittet der Markt Schnaittach dringlich die Grundstücksbesitzer mit Eschenbestand um erhöhte Aufmerksamkeit über den Zustand der Bäume. Gerade bei Instabilität kann es sein, dass öffentliche Bereiceh gefährdet werden, wenn Äste herunterfallen. Der heiße und trockene Sommer hat viele Grünarten geschädigt. Im Zweifelsfall kann eine Begutachtung durch einen Baumsachverständigen („Baumdoktor“) weiterhelfen. Nicht jeder Baum muss gleich gefällt werden.Grossansicht in neuem Fenster: Erkrankung von Eschen im Gemeindegebiet 2

Auf den aktuellen Bildern von Mitte Dezember 2018 sieht man den Pilzbefall am Stammrand als grauen Mycel-Rand, der von der Rinde her in das Stammholz dringt. Am Wurzelstock kann man die Fäulnis deutlich erkennen, welche den Baum völlig zerstört und instabil gemacht hat und einfach kein Halt mehr vorhanden ist.

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