Neujahrgruß des Bürgermeisters

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!
Wir begrüßen das Jahr 2022! Ende 2021 hat man öfters gehört – „gut, dass es nun bald rum ist! 2021 kann ruhig und endlich zu Ende gehen...“ 

Portrait Bürgermeister Pitterlein

Fast wie der Wunsch „vergessen wir das lieber“! Aber nun mal ernsthaft – wollen wir 2021 in Gänze vergessen? Wollen wir damit sagen, letztes Jahr war alles schlecht? Ich denke, das wäre nicht ganz richtig – ja wir hatten Schulschließung über Monate, ja wir hatten ungewollt Homeoffice – und wir hatten jede Menge Einschränkungen. Trotzdem war in unsicheren Zeiten vieles möglich – manch Urlaub war verantwortbar, manch kleines Fest konnte steigen – und wir haben trotzdem viele Dinge nach vorne gebracht. Also war nicht alles schlecht! Und wenn vieles schlecht war, so kann die Erinnerung daran auch helfen, den Übergang in unbeschwerte Zeiten zu verdeutlichen! Also nicht 2021 vergessen, sondern als Maßstab für die Verbesserungen erinnerlich halten!

 

Mit den vielen Wünschen zu Weihnachten im Kopf und den Wünschen zum Jahresende überlegt man: was wünschen wir uns für 2022? Alle haben einen Wunsch – den kennen wir und können wenig dafür oder dagegen machen – denn natürlich die Gesundheit steht vorne dran! Nicht erst seit Corona ist das so - das ist nichts Neues, aber etwas bewusster ist das Thema natürlich schon geworden. Trotzdem sind es weitere Wünsche, kleine Wünsche, zum Beispiel die Wünsche nach mehr Freiheit in der Begegnung! Endlich wieder unbeschwert Urlaub in der Ferne machen! Unbeschwert in der Bahn mit vielen fremden Menschen reisen! Unbeschwert auf eine Feier oder auf ein Fest gehen! Alles Wünsche geboren im Anspruch unserer bisherigen Gewohnheiten! Nicht alles davon ist Luxus, aber es ist nicht überlebenswichtig! Dies macht nachdenklich – denn es gibt Menschen, die sehr wohl existenzielle Wünsche haben – nach Wohnraum, nach Arbeit, nach genügend Geld für Strom, Heizung etc.

 

Gehen wir weiter mit dem Wunsch endlich wieder eine Normalität zu leben! Und schauen wir auf 2021 zurück, so sehen wir doch Einiges an Erreichtem. Und einen guten Vorsatz dazu: Schütten wir die Gräben und Zwiste der coronabedingten Auseinandersetzungen in unseren Reihen doch gleich wieder zu. Gehen wir auf einander zu – mit Respekt vor dem Anderen und seiner Denke, aber auch mit Toleranz und im Sinne, dass es gemeinsam besser geht - und Streit nie weiter hilft!

 

Auf ein gesellschaftlich friedvolles 2022! Das ist auch ein wenig mein Vorsatz: Alles dafür tun, dass wir miteinander handeln und wieder mehr zueinander finden. Um uns wieder neu „kennenzulernen“ nach der langen kontaktarmen Phase!

Mit den besten Wünschen für dieses Jahr, natürlich mit der viel gewünschten Gesundheit aber auch der beruflichen Sicherheit, dem privaten Glück und einem Seelengleichgewicht. Dies wünsche ich Ihnen auch im Namen ihres gewählten Marktrates und aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Marktes Schnaittach.

 

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